M. und ich sind einmal mit einem Frachtschiff nach Irland übergesetzt. Im stark befahrenen Kanal war nachts ein so dichter Nebel, daß der Kapitän befahl, das Boot „still zu setzen“. In den zwei Stunden, die aus dem regelmässigen Tönen der Schiffsglocke und des Schiffshorns bestanden, durften M. und ich auf die Brücke kommen und mit auf den Radarschirm schauen. Dieser war übersät mir goldenen Tupfern, die sich fortwährend bewegten. Eine Art Sternenbild aus Schiffen…

Foto: Julia Zorn